Durch die ungewöhnliche Gehäuseform, machte Anfang der neunziger Jahre die Minolta Riva 105i auf sich aufmerksam. Vorgestellt wurde die Kamera auf der Photokina 1989. Falls ich mich nicht irren sollte.
Einige Tage später hatte ich diese Kamera erstmalig in meinen Händen. Dies war bei meinem Fotohändler meines Vertrauens am 27.12.1989 in Singapur.

Baujahr: 1989/90
Typ: Autofokus-Kleinbildkamera
Film: Film 135
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Autofokus
Sucher: Durchguck (sicht)
Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, 1/500s, Minolta 35-105mm/f4,0- 6,7, Programmautomatik, Mehrfeldmessung
Mein eigen nennen konnte ich diese Minolta aber nicht. Ich entschied mich damals für die neue Nikon AF601 Quartz Date und habe diese Investition bis heute nicht bereut.
Die Kamera die nun zu meiner Sammlung gehört, wollte Senicca die Frau meines Kollegen Dirk auf den Müll schmeißen. Durch beherztes eingreifen meines Kollegen, konnte die Kamera jedoch gerettet werden. Vielen dank an Dirk für diese mutige Tat.
Angetrieben wird die Kamera durch eine Lithium-Batterie 6 Volt vom Typ 2CR5. Wird die Kamera eine halbe Stunde lang nicht benutzt, stellt sich die Kamera automatisch aus um Energie zu sparen. Ein Auslösen bei zu niedrigem Batteriestand funktioniert wie bei meiner Nikon auch nicht.
Eine automatische Filmeinfädelung erleichtert das einfädeln eines neuen Films. Die Kamera besitzt zusätzlich einen eingebauten Winder. Die Rückspulung des Films geschieht ebenfalls motorisch.
Als Neuerung hatte die Kamera das sogenannte APZ (Advanced Power Zoom). Dabei erkennt die Kamera ob durch den Sucher geguckt wird und zoomt auf das anvisierte Ziel. Leider überzeugte dieses System mich als Brillenträger nicht.
Die Einstellungen für den Autofokus und den Belichtungsdaten, speichert die Kamera über den Auslöser. Die Belichtungsmessung erfolgt über zwei Silizium-Fotodioden mit zwei Segmenten für eine getrennte Belichtungsbewertung.
Genau wie meine Nikon AF601 QD hat die Minolta Riva 105i einige Kilometer auf dem Buckel.
Gekauft wurde die Kamera für den damaligen Urlaub in der Dominikanischen Republik. Die Kamera war dann stetiger Begleiter auf allen Reisen meines Kollegen Dirk.
Wie man sieht, hat so jede Kamera seine Geschichte.





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