Nikon GP-1 – Gibt es Alternativen zu dem Geotagger von Nikon ?
Nikon GP-1 – Gibt es Alternativen zu dem Geotagger von Nikon ? Diese Frage stelle ich mir zu Zeit, da ich nicht nur auf der Suche nach einem neuen Stativ bin, sondern auch nach einem passenden Geotagger für mich.
Wie immer spielt bei dieser Anschaffung auch das vorhandene Budget eine große Rolle dabei. Da der Nikon GP-1 in der Preisklasse bis 200,- Euro liegt, habe ich mich nach anderen
Alternativen umgeschaut.
Großartig anstrengen bei der Suche nach Geotaggern braucht man sich ja dank Google heutzutage nicht mehr. Schnell wurde ich fündig und konnte mir folgende Produkte anschauen und vergleichen.
Zu meiner Auswahl kam der Bilora Geotagger – 118 Photo-GPS, der Jobo photoGPS , der Phottix Geo One und der Solmeta Geotagger N2. Die Funktionsweise dieser Geotagger ist im Prinzip immer gleich. Unterschiede gibt es in der Laufzeit und das schreiben der Geodaten in die Bilder.
Lediglich der Solmeta besitzt einen elektronischen Kompass und ein Indoor-Feature, das es erlaubt die letzte Position in die Bilder der Kamera zu schreiben. Heißt, wenn man ein Gebäude betritt und die GPS-Daten können nicht mehr empfangen werden, so wird die letzte GPS-Position übernommen.
Nikon, Phottix und der Solmeta schreiben die Geodaten sofort per Kabelverbindung in die Bilder. Der Bilora und Jobo speichern die Geodaten intern ab.
Nach der Fotosession werden die von der Kamera heruntergeladenen Bilder mit den aufgenommenen GPS-Daten abgeglichen. Der Abgleich findet per mitgelieferter Software zum Geotagger statt.
Preislich gesehen liegen der Phottix und Solmeta über 100,- Euro. Beide Geotagger schreiben die Geodaten sofort in die Bilder, was natürlich dann auch zu Verzögerungen führen könnte, weil die Kamera erst einmal mit schreiben beschäftigt ist.
Der Bilora und Jobo liegen unter 90,- Euro. Die Speicherung der Geodaten findet intern im Geotagger statt. Ein direktes schreiben in die Bilder der Kamera erfolgt nicht. Der Abgleich muss außerhalb der Kamera stattfinden.
Sicherlich ist es nicht leicht zu sagen, welcher der Geotagger der bessere ist. Leider stehen mir diese Geotagger nicht zum test bereit, lediglich den Bilora 118 Photo-GPS konnte ich schon einmal in meinen Händen während einer Fotosession halten.
Wie man sieht, gibt es genügend Alternativen zum Nikon GP-1. Ausführliche Informationen und Daten zu den Geotaggern, gibt es auf den Seiten der Hersteller. In den nächsten Tagen werde ich mir den ein oder anderen genannten Geotagger in Natura anschauen.
Welcher Geotagger es dann geworden ist, darüber werde ich dann später berichten.
9 Gedanken zu „Nikon GP-1 – Gibt es Alternativen zu dem Geotagger von Nikon ?“
Ich finde das Produkt interessant, esi ist kabellos, wird von der Kamera versorgt und arbeitet per Blutooth mit dem GPS-Empfänger. Der Preis scheint ok und wurde in D entwickelt
Sie interessant aus weil ohne Kabel und wird von der Kamera versorgt, Sehr klein und arbeitet mit Blutooth.
Link siehe oben
Hallo Oliver,
dein Produkt erinnert mich an den Aoka AK-4N. Laut Produktbeschreibung, arbeitet der Empfänger aber nicht mit einer Nikon D90 zusammen. Oder ist dies möglich?
Gefallen tut mir der Empfänger schon, weil schön klein und handlich.
Gruss Martin
1. Das direkte schreiben der GPS-Informationen ins EXIF durch Geotagger wie Nikon GP-1, Solmeta Geotagger, Dawntech Geotagger, foolography unleadhaed führt zu keinen Verzögerungen. Das geht schneller als das Speichern. Sogar wenn man NEF/JPG gleichzeitig fotografiert.
Bei GPS-fähigen Canon die über WFT arbeiten kann es nach meiner Erfahrung zu geringen Verzögerungen kommen die vielleicht die Serienbildrate beeinflussen können.
2. Solmeta und Dawntech bauten schon 2-3 Jahre von Nikon GP-1 die ersten Geotagger für Nikon.
Solmeta glänzt mit:
– Wechselkabel für Nikon D5000/D90 oder D200 aufwärts
– Indoor-Funktion
– Integrierter Kompass im „Geotagger N2“ speichert Blickrichtung bei D90, D5000 und ab D300 (nicht D200)
– Der neue Solmeta Geotagger Pro hat ein Display und zeigt dort alles an. Der Neigungsmesser des Kompass kann als Wasserwaage dienen. Zusätzlich hat er einen 60.000 Punkte Tracklogger
Dawntech glänzt mit
– Speziell auf D5000, D90 bzw. D200 aufwärts angepasste Kabel
– Indoor-Funktion
– 260.000 Punkte Tracklogger
– Direktstart-Funktion
Kabellos (Bluetooth-Geotagging-Dongles) gibt es derzeit nur von AOKA und den unleashed von foolography. Der AOKA ist nicht nur billiger, weil er ohne Lizensierung Bluetooth nutzt, sondern auch weil er nicht so intelligent ist wie der Foolography.
Den Vergleich gibt es hier: http://www.gps-camera.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=203%3Atest-und-vergleich-von-bluetooth-geotagging-loesungen-fuer-nikon-foolography-unleashed-vs-aokatec-ak-4n&catid=29%3Ahardware&Itemid=59&lang=de
Vielen Dank für die Ausführungen.
Jedoch kommen wohl beide GPS-Empfänger nicht für mich in Frage. Ich möchte nicht gerne mit zusätzlichen Kabel an der Kamera rumlaufen. Werde aber mal schauen, ob die erwähnten Empfänger mir Live angucken kann.
Ich seh gerade du hast die D90. Ich hab da am liebsten den Mini 3L, da dessen Kabel eben so gut wie gar nicht nervt und er am wenigsten aufträgt.
Der Entwickler von foolography arbeitet laut meinen Quellen an einer Version für D90/D5000.
Bis das Produkt aber auf den Markt kommen wird, wird es noch ein weilchen dauern. Ob ich bis dahin noch warten kann. 🙂
Hallo Martin, die Entscheidung musst Du selbst Treffen 😉 Für mich sind Geotags die zentrale – genialer Weise auch noch eindeutige und automatische – Verschlagwortung geworden.
Und immer mehr Software führt die „räumliche Bildersuche“ über elektronische Landkarten ein. Rechteck über Rom. Bums! Schon hab ich meine Bilder aus Rom. Rechteck über das Kollosseum. Bums! Schon …
Aber nur Bilder die heute schon Geotags bekommen kann man zukünftig zB. gemütlich über die elektronische Landkarte suchen …