Porst 135s – Meßsucherkamera im Westentaschenformat von 1978
Wer kannte die Marke Photo Porst nicht. Gegründet 1919 in Nürnberg durch Hanns Porst. Jahrzentelang war Porst ein Markenzeichen deutscher Fotografie. Nachdem Porst 2002 Insolvenz beantragen musste, wurde Porst durch die Ringfoto-Gruppe übernommen. Dazu gehört auch der Belichterdienst CeWE.
Ausführliche Informationen zu der Firmengeschichte von Photo Porst finden man auf kamera-geschichte.de.
Baujahr: 1978
Typ: Sucherkamera
Film: 135 – Kleinbildfilm
Format: Aufnahmeformat 24mm x 36mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchgucksucher
Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/650s, Manuelle Belichtungssteuerung und Programmautomatik
Objektiv: 38mm/f2,7
Gebaut wurde diese Meßsucherkamera bei Regula. Die Kamera besitzt ein 4-linsig, vergütetes Objektiv, dass für Schärfe, Farbtreue und Brillianz bürgte. Ein Mischbild-Entferungsmesser in der Mitte des Suchers, ermöglicht es, die Entfernung genau einzustellen. Genauer gesagt, Zentimeter genau.
Kontrollzentrale der Kamera ist der Sucher, indem alle wichtigen Einstellungen wie z.Bsp die Zeit/Blende oder Unter- und Überbelichtung etc. kontrolliert werden konnte.
Die Kamera besitz einen Selbstauslöser, so das es dem Fotografen auch möglich war, mit auf das Foto zukommen. Langzeitaufnahmen sind ebenfalls möglich, wenn man auf „B“ stellt. Dazu ist es aber ratsam die Kamera auf einem Stativ zustellen und mit einem Drahtauslöser auszulösen, um Verwackler zu vermeiden.
Ein Blitzschuh mit Mittenkontakt erlaubt es auch einen Blitz auf der Kamera zu verwenden.