PORST 126 SF Blitzgerät.
Birnchenblitzer
für die
Porst 126 SF
wiedergefunden beim suchen einer kameratasche einer agfa clack im keller
Birnchenblitzer
für die
Porst 126 SF
wiedergefunden beim suchen einer kameratasche einer agfa clack im keller
Nachdem ich die Tage darüber berichtet hatte, das wir für unseren Sohn eine entsprechende Kinderkamera als Geburtstagsgeschenk suchen, möchte ich einmal heute meine allererste Kamera hier vorstellen. Leider muss ich gestehen, es war keine Nikon.

Diese Kamera habe ich damals mit sechs Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen. Nix mit Digital und Nikon… so etwas gab es damals noch nicht. Ich mein Digital und nicht Nikon. 😉
Das Gehäuse besteht wie man sehen kann, vollständig aus Plastik. Die Kamera besitzt nur eine Blende (F=40mm) und kann je nach Wetterlage noch ein wenig mehr geöffnet oder geschlossen werden. Der Auslöser macht einfach nur Klick und Klack. Das wars dann auch schon mit der Bedienung dieser Kamera. Als Extra, kann auf die Kamera ein entsprechendes Blitzgerät aufgesteckt werden. Wo das aber abgeblieben ist, kann ich leider nicht sagen. Es war aber dabei.
Die Typenbezeichnung der Kamera lautet 126 SF. Hergestellt wurde die Kamera wahrscheinlich für Photo Porst. Der eigentliche Hersteller der Porst 126 SF, war Great Wall Plastic and Co., Hong Kong. Ob meine Kamera dort auch hergestellt wurde und als No Name vertrieben wurde, ist wahrscheinlich nicht mehr zu ergründen.
Nun bin ich aber mal über eure ersten Kameras gespannt, mit der ihr dann angefangen habt zu fotografieren.
Wer kannte die Marke Photo Porst nicht. Gegründet 1919 in Nürnberg durch Hanns Porst. Jahrzentelang war Porst ein Markenzeichen deutscher Fotografie. Nachdem Porst 2002 Insolvenz beantragen musste, wurde Porst durch die Ringfoto-Gruppe übernommen. Dazu gehört auch der Belichterdienst CeWE.
Ausführliche Informationen zu der Firmengeschichte von Photo Porst finden man auf kamera-geschichte.de.
Baujahr: 1978
Typ: Sucherkamera
Film: 135 – Kleinbildfilm
Format: Aufnahmeformat 24mm x 36mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchgucksucher
Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/650s, Manuelle Belichtungssteuerung und Programmautomatik
Objektiv: 38mm/f2,7
Gebaut wurde diese Meßsucherkamera bei Regula. Die Kamera besitzt ein 4-linsig, vergütetes Objektiv, dass für Schärfe, Farbtreue und Brillianz bürgte. Ein Mischbild-Entferungsmesser in der Mitte des Suchers, ermöglicht es, die Entfernung genau einzustellen. Genauer gesagt, Zentimeter genau.
Kontrollzentrale der Kamera ist der Sucher, indem alle wichtigen Einstellungen wie z.Bsp die Zeit/Blende oder Unter- und Überbelichtung etc. kontrolliert werden konnte.
Die Kamera besitz einen Selbstauslöser, so das es dem Fotografen auch möglich war, mit auf das Foto zukommen. Langzeitaufnahmen sind ebenfalls möglich, wenn man auf „B“ stellt. Dazu ist es aber ratsam die Kamera auf einem Stativ zustellen und mit einem Drahtauslöser auszulösen, um Verwackler zu vermeiden.
Ein Blitzschuh mit Mittenkontakt erlaubt es auch einen Blitz auf der Kamera zu verwenden.