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Category: Kameras

Bildsensor – Reinigung – selbst durchführen oder machen lassen

Bildsensor – Reinigung – selbst durchführen oder machen lassen

Bildsensor-Reinigung selbst durchführen oder machen lassen. Diese Frage habe ich mir die Tage gestellt. Nachdem der Bildsensor meiner Nikon D70 nach sechs Jahren doch sehr verschmutzt war, kam diese Frage bei mir auf. Auf dem Markt werden unzählige Techniken und Lösungen zur Sensor-Reinigungen angeboten. Ich habe mir dann die Frage gestellt, soll ich´s selber machen oder soll ich es machen lassen. Das Risiko bei einer Reinigung ist, dass der Bildsensor zerstört oder beschädigt werden kann. Unachtsamkeit, zitternde Hände usw. können dann das Vergnügen schnell zerplatzen lassen.

Die angebotenen Möglichkeiten schwanken zwischen kostengünstig bis sehr teuer. Was aber wenn der Bildsensor bei all den Techniken zerstört oder beschädigt wird? Eine Garantie sich selber geben, funktioniert nicht. Wird die Reinigung durch einen autorisierten Dienstleister oder Fachbetrieb durchgeführt, besteht bei einer Beschädigung Schadensanspruch. Die einfachen und kostengünstigen Reinigungsmöglichkeiten die Angeboten werden, entfernen zwar Staub und einfache lose Partikel. Richtig festsitzende Partikel werden so aber nicht beseitigt.

Deshalb habe ich mich entschlossen gestern meine Nikon D70 in einem Nikon-Point reinigen zu lassen. Nach zehn Minuten hatte ich meine Kamera wieder. Sensorflecken gibt´s es jetzt natürlich nicht mehr und schief gegangen ist auch nichts. Was mir aufgefallen ist, es waren recht viele Kunden anwesend, die die Reinigung des Bildsensor ebenfalls durchführen lassen haben. Also liege ich vielleicht doch nicht so falsch, wenn ich sage, Bildsensor-Reinigung durchführen lassen statt selber machen.

Wer einen kompletten Check seiner Nikon Gerätschaften haben möchte, für den bietet Nikon einen Inspektionsservice an. Dieser Inspektionsservice bietet folgende Leistungen.

  • CCD Reinigung
  • Prüfung und ggf. Update des Firmwarestandes
  • Spiegelreinigung-/Vermessung der Winkelstellung Haupt-/Hilfsspiegels mittels lasergesteuerter Prüfeinrichtung
  • Belichtungs-/und Autofokusprüfung nach Herstellervorgaben
  • Äußere Reinigung der Kamera und ggf. des Objektives
  • Komplette Funktionskontrolle

Für diese Leistungen berechnet Nikon 79,- Euro pro Kamera. Es sei denn, dass man seine Kameras bei Nikon registriert hat. Dann kostet der Inspektionsservice nur noch 49,- Euro.

Die oben aufgeführten Leistungen beziehen sich auf Spiegelreflexkameras. Für kompakte Kameras wird ebenfalls ein Inspektionsservice angeboten.

  • Prüfung und ggf. Update des Firmwarestandes
  • Belichtungs-/und Autofokusprüfung nach Herstellervorgaben
  • Äußere Reinigung der Kamera und ggf. des Objektives
  • Komplette Funktionskontrolle
  • Prüfzertifikat

Hier für berechnet Nikon 49,- Euro für nicht registrierte Benutzer und 29,- Euro für registrierte Benutzer. Für welche Art der Reinigung man sich entscheiden soll, muss jeder selber wissen. Eine direkte Empfehlung kann ich nicht geben und werde dies auch nicht.

Porst 126 SF – meine allerste Kamera

Porst 126 SF – meine allerste Kamera

Nachdem ich die Tage darüber berichtet hatte, das wir für unseren Sohn eine entsprechende Kinderkamera als Geburtstagsgeschenk suchen, möchte ich einmal heute meine allererste Kamera hier vorstellen. Leider muss ich gestehen, es war keine Nikon.

Meine erste Kamera

Diese Kamera habe ich damals mit sechs Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen. Nix mit Digital und Nikon… so etwas gab es damals noch nicht. Ich mein Digital und nicht Nikon. 😉

Das Gehäuse besteht wie man sehen kann, vollständig aus Plastik. Die Kamera besitzt nur eine Blende (F=40mm) und kann je nach Wetterlage noch ein wenig mehr geöffnet oder geschlossen werden. Der Auslöser macht einfach nur Klick und Klack. Das wars dann auch schon mit der Bedienung dieser Kamera. Als Extra, kann auf die Kamera ein entsprechendes Blitzgerät aufgesteckt werden. Wo das aber abgeblieben ist, kann ich leider nicht sagen. Es war aber dabei.

Die Typenbezeichnung der Kamera lautet 126 SF. Hergestellt wurde die Kamera wahrscheinlich für Photo Porst. Der eigentliche Hersteller der Porst 126 SF, war Great Wall Plastic and Co., Hong Kong. Ob meine Kamera dort auch hergestellt wurde und als No Name vertrieben wurde, ist wahrscheinlich nicht mehr zu ergründen.

Nun bin ich aber mal über eure ersten Kameras gespannt, mit der ihr dann angefangen habt zu fotografieren.

Kinderkameras – Die Qual der Wahl oder welche Kamera ist geeignet?

Kinderkameras – Die Qual der Wahl oder welche Kamera ist geeignet?

Die Qual der Wahl oder welche Kinderkamera ist für einen zukünftigen vierjährigen Jungen geeignet?

Nächsten Monat wird unser Sohn Rico vier Jahre alt und wünscht sich einen Fotoapparat zu seinem Geburtstag. Mittlerweile muss ich meine Kameras gut verstauen, da wenn eine Kamera herumliegt, diese auf Wanderschaft geht. Ebenso sind meine Vitrinen stark gefährdet, dies behagt mir ganz und gar nicht.

Also haben meine Frau und ich uns entschlossen, ihm eine Kinderkamera zum Geburtstag zu schenken. Dabei haben wir uns überlegt, dass die Kamera folgende notwendigen Eigenschaften besitzen sollte.

  • Ein stabiles und sturzsicheres Gehäuse sollte es sein
  • Handlich und Griff sicher
  • Kein zu leicht verkratzbares und druckempfindliches Display haben
  • Eine nicht zu geringe Auflösung, 2 MP reichen
  • Auswechselbare Speicherkarte besitzen
  • Nicht allzu poppige Farbe haben
  • Und unter 50,- Euro kosten

Sicherlich werden unsere Anforderungen nicht alle in einer Kamera umsetzbar und zu finden sein. Das wichtigste Kriterium ist jedoch die Sturzfestigkeit. Ebenso sollte das Display gegen Kratzer und Fingerdrücke stabil genug sein. Die Fotos sollten ebenso auf einer Karte gespeichert werden können. Leider ist die Recherche doch recht mühselig, so das wir uns noch nicht alle angebotenen Modelle angucken konnten.

Eine direkte Entscheidung welche Kamera unser Sohn Rico zu seinem Geburtstag bekommt, konnten wir noch nicht treffen. Aber es sind ja auch noch ein paar Tage bis zu seinem Geburtstag hin.

Wer eine Kinderkamera für vierjährige Jungs empfehlen kann, kann diese Kamera hier ja einmal vorstellen. Sicherlich wird es genügend Eltern geben, die wie wir vor den gleichen Fragen stehen.

Nikon D7000 – Nun ist es offiziell und das warten hat ein Ende

Nikon D7000 – Nun ist es offiziell und das warten hat ein Ende


Das lang ersehnte warten hat nun endlich ein Ende. Nikon hat heute seine neue digitale Spiegelreflexkamera D7000 vorgestellt. Wie konnte es so kurz vor der Photokina auch anders sein.

Die Kamera besitzt einen neu überarbeiteten CMOS-Sensor mit 16.2 MP. Ebenso wurde der Expeed-Chip überarbeitet. Mit zwei SD-Slots hat man nun auch die Möglichkeit, NEF und JPG auf zwei getrennten Karten zu speichern. So wie man es auch von der Nikon D300s oder anderen Modellen kennt.

39 AF-Sensoren messen das an fokussierte Objekt aus und garantieren für optimale Bildqualität. Wie schon vermutet wurde, besitzt die Nikon D7000 ein Magnesiumgehäuse, das gegen Wasser und Schmutz schützt.

Neues gibt es auch bei der Videofunktionalität. Die Kamera kann Full HD Videos mit einer Auflösung von 1,920 x 1,080/24p aufnehmen.

Lassen wir uns nun über die ersten Testberichte überraschen. In den nächsten Wochen und Monaten wird man noch genug von der neuen Nikon D7000 zu hören und lesen bekommen.

Ausführliche Informationen zur neuen Nikon D7000 findet man hier.

Ricoh TF 900 – Modernste Technik und Elektronik aus dem Jahr 1987

Ricoh TF 900 – Modernste Technik und Elektronik aus dem Jahr 1987

Wir machen unsere Kameras für Sie fix und fertig. Dies versprach Ricoh im 1987 zu seiner TF 900.

Ricoh TF 900

Baujahr: 1987
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Autofokus
Sucher: Durchgucksucher

Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, Ricoh 35/ 70mm/f2,8/ 5,6

Vorausgesetzt, sie funktionieren wenn man sie braucht. So ging es in der damaligen Werbung weiter.

Das Gehäuse der Kamera besteht vollständig aus Plastik. Die Kamera besitzt eine automatische Scharfeinstellung mit Schärfenvorwahl-Funktion, bestehend mit einem Objektiv von f2,8/35 mm mit 4 Linsen in 3 Gruppen und f5,6/70 mm mit 8 Linsen in 6 Gruppen.

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SMENA SL – Russische Kamera der siebziger Jahre

SMENA SL – Russische Kamera der siebziger Jahre

SMENA SL – Russische Kamera der siebziger Jahre. Diese Kamera findet man häufig auf Trödelmärkten.

SMENA SL

Baujahr: 1970-77
Typ: Sucherkamera
Film: Rapidfilm 135
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchguck

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, LOMO 40 mm/f4,0

Diese Kamera der siebziger Jahre wurde in Russland durch Firma GOMZ hergestellt. Neben diesen Kameras, produzierte der Hersteller aber auch seine weltbekannte LOMO LC-A.

Das Gehäuse der SMENA-SL besteht teilweise aus Metall und Plastik, bzw. Bekalit. Die Kamera besitzt eine manuelle  Belichtungsteuerung. Schnellste Verschlußzeit ist 1/250 s.

Je nachdem welche Verschlußzeit eingestellt wurde, kann diese durch eine zusätzliche Symbolleiste mit Grafiken schnell abgelesen werden, ohne ein Blick auf das Objektiv richten zu müssen.

Als Objektiv dient ein LOMO 40mm/f4,0.

Je nach Zustand der Kamera, zahlt man 5-15,- Euro auf Floh- und Trödelmärkten.

Diese Jahr hatte ich sogar noch Glück. Für meine drei Modelle der SMENA-SL, konnte ich eine originale Bedienungsanleitung in Deutsch ergattern. 🙂

Agfa Clack – Kleine Kamera – große Bilder

Agfa Clack – Kleine Kamera – große Bilder

Die neue Agfa Clack 6×9, Formschön, handlich und und einfach zu bedienen. So warb Agfa 1953 für diese Kamera, dessen Gehäuse aus Bekalit besteht.

Agfa Clack

Baujahr: 1953-1965
Typ: Boxkamera
Film: Rollfilm 120/620/B2
Format: Aufnahmeformat 6 x 9 cm
Fokus: Fixfokus
Sucher: Newtonsucher

Verschluß: Einfachverschluß, Meniskus 95mm/f11,0

Für 19,50 DM, dies kostete die Kamera damals, war diese Kamera für Anfänger oder den fortgeschrittenen Amateur gedacht.

Der Aufnahmebereich ist auf 3m -unendlich fest eingestellt. Eine vorschaltbare Vorsatslinse dient für den Nahbereich. Eine Blitzsynchronisation besitzt die Kamera ebenfalls.

Für 10-15 Euro findet man heutzutage diese Kamera auf Floh-oder Trödelmärkten an. Wie ich finde, darf diese Kamera in keiner Sammlung fehlen, da die Kamera sich neben der Agfa Click I und der Agfa Click II doch sehr gut macht. 🙂

Altix V – Die kleinen Kameras mit dem großen S

Altix V – Die kleinen Kameras mit dem großen S

Altix V, eine Kamera des VEB Altissa Camera-Werk, Dresden A16. Dies gibt es heute zum Abschluss des Tages.

Altix V

Baujahr: 1957
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135 (Kleinbildfilm)
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchguck, optional weitere Sucher als Zubehör

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, schnellste Verschlußzeit 1/300s

Diese Kamera der VEB Altissa Camera-Werke, Dresden A16, hatte neben einer manuellen Belichtungssteuerung auch einen Bajonettanschluß um Wechselobjektive anzuschließen.

Hauptsächlich wurde die Altix V  mit den Objektiven Zeiss-Tessar 1:2,8 f = 50 mm, oder Trioplan 1:2,9 f = 50 mm oder Meritar 1:2,9 f = 50 mm, und mit Tempor- oder Prontor-SVS-Verschluss geliefert.

Mögliche Wechselobjektive:

  • Meritar 50mm/f2,9
  • Primagon 35mm/f4,5
  • Tele Megor 90mm/f4,5
  • Tessar 50mm/f2,8
  • Trioplan 50mm/f2,9
  • Tempor (B 1s-250)
  • Prontor SVS (B 1s-300)

Durch die Eigenschaften das diese Kamera klein, handlich, einfach zu bedienen, schnell aufnahmebereit, auswechselbare Objektive und von meisterlicher Präzision war, bekam die Kamera vom Amt für Material- und Warenprüfung aus Jena, dass Gütesiegel „Sonderklasse“.

Die Kamera hatte folgende Merkmale;

  • Druckknopf, der den Verschlussspannhebel zum weiteren Spannen des Selbstauslösers freigibt
  • einen Verschlussspannhebel
  • einen Filmtransportknopf
  • einen Stellring für das Bildzählwerk
  • eine Bildzähluhr
  • einen Schuh zum Aufstecken von Spezialsuchern oder eines Entfernungsmessers
  • einen optischen Sucher
  • einen Filmrückspulknopf
  • Synchronisierte Anschlusskontakte für Blitzgeräte
  • Einstellring für die Belichtungszeiten
  • Einstellring zur Scharfeinstellung des Objektivs auf die einzelnen Entfernungen
    einen Blendeneinstellring

Angeboten wurde die Kamera zur damaligen Zeit zu folgenden Konditionen:

mit Trioplan 1:2,9 / 50 für 184,- DM
mit Tessar 1:2,8 / 50 für 220,- DM

Wer es noch nicht weiß, in der ehemaligen DDR gab es Gütesiegel die Produkte für besondere Qualität auszeichneten ;-).

Mehr zu Gütesiegeln der DDR gibt es demnächst hier.

Voigtländer Vito B – Mit einem Blick im Bilde

Voigtländer Vito B – Mit einem Blick im Bilde

Mit einem Blick im Bilde, so pries die damalige Werbung die Voigtländer Vito B an.

Baujahr: 1958
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135 (Kleinbildfilm)
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Vergrößerter Sucher mit eingespiegelter Formatbegrenzung

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, schnellste Verschlußzeit 1/300s

Ein Kristall-Leuchtrahmensucher der das Bild nicht verkleinerte, und das vierlinsige Color-Skopar, machten diese Kamera zur damaligen Zeit mit einen zu den besten Kameras.

Vorteil des Kristall-Leuchtrahmensucher, dass Motiv und die Umgebung konnte mit „beiden“ Augen offen gesehen und fotografiert werden. Ferner brauchte die Brille, sofern man eine trug, nicht mehr abgenommen werden.

Für einen Verkaufspreis von 159,- DM, konnte man die Kamera sein eigen nennen.

Nikon AF-3 – Neu und vollautomatisch

Nikon AF-3 – Neu und vollautomatisch

Heute gibt es mal etwas aus Japan. Die Nikon AF-3, kam 1987 auf den Markt und brachte eine Menge Neuerungen mit sich.

Nikon Af3

Baujahr: 1987
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135, Kleinbildfilm
Format: Aufnahmeformat 24mm x 36mm
Fokus: Autofokus

Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, Programmautomatik

Objektiv: Nikon 35mm/f2,8 mit Vollautomatischer Belichtung

Neben der vollautomatischen Belichtung bietet diese Kamera weitere Automatiken. Dazu gehören die

  • vollautomatische Einstellung der Filmempfindlichkeit (DX-Code)
  • vollautomatische Filmeinfädelung
  • vollautomatischer Filmtranport- und -Rückspulung
  • vollautomatische Zuschaltung des Elektronenblitzes
  • vollautomatische Aufhellblitzschaltung