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Category: Photografika

Ricoh TF 900 – Modernste Technik und Elektronik aus dem Jahr 1987

Ricoh TF 900 – Modernste Technik und Elektronik aus dem Jahr 1987

Wir machen unsere Kameras für Sie fix und fertig. Dies versprach Ricoh im 1987 zu seiner TF 900.

Ricoh TF 900

Baujahr: 1987
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Autofokus
Sucher: Durchgucksucher

Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, Ricoh 35/ 70mm/f2,8/ 5,6

Vorausgesetzt, sie funktionieren wenn man sie braucht. So ging es in der damaligen Werbung weiter.

Das Gehäuse der Kamera besteht vollständig aus Plastik. Die Kamera besitzt eine automatische Scharfeinstellung mit Schärfenvorwahl-Funktion, bestehend mit einem Objektiv von f2,8/35 mm mit 4 Linsen in 3 Gruppen und f5,6/70 mm mit 8 Linsen in 6 Gruppen.

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flickr – Die Commons, Fotoarchiv der Jahrzehnte

flickr – Die Commons, Fotoarchiv der Jahrzehnte

Die Commons haben es sich zur Aufgabe gemacht, das wohl weltweit größte Fotoarchiv zu erstellen. Angefangen von den ersten Gehversuchen der Fotografie, bis hin in unsere heutige Zeit.

Wie ich finde ist dies ein sehr interessantes Projekt. Da es ja auch eine große Schar von Sammlern historischer Aufnahmen gibt, wird sich so mancher sicherlich daran erfreuen.

In Zusammenarbeit mit der Library of Congress wurde 2008 diese Projekt gegründet.

Hauptziele des Projektes sind, der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, Informationen und Wissen dazu beizutragen. Jeder kann also mitmachen.

Wer sich in der Weltgeschichte auskennt, kann sein Wissen hier weitergeben und das Projekt damit sinnvoll unterstützen.


SMENA SL – Russische Kamera der siebziger Jahre

SMENA SL – Russische Kamera der siebziger Jahre

SMENA SL – Russische Kamera der siebziger Jahre. Diese Kamera findet man häufig auf Trödelmärkten.

SMENA SL

Baujahr: 1970-77
Typ: Sucherkamera
Film: Rapidfilm 135
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchguck

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, LOMO 40 mm/f4,0

Diese Kamera der siebziger Jahre wurde in Russland durch Firma GOMZ hergestellt. Neben diesen Kameras, produzierte der Hersteller aber auch seine weltbekannte LOMO LC-A.

Das Gehäuse der SMENA-SL besteht teilweise aus Metall und Plastik, bzw. Bekalit. Die Kamera besitzt eine manuelle  Belichtungsteuerung. Schnellste Verschlußzeit ist 1/250 s.

Je nachdem welche Verschlußzeit eingestellt wurde, kann diese durch eine zusätzliche Symbolleiste mit Grafiken schnell abgelesen werden, ohne ein Blick auf das Objektiv richten zu müssen.

Als Objektiv dient ein LOMO 40mm/f4,0.

Je nach Zustand der Kamera, zahlt man 5-15,- Euro auf Floh- und Trödelmärkten.

Diese Jahr hatte ich sogar noch Glück. Für meine drei Modelle der SMENA-SL, konnte ich eine originale Bedienungsanleitung in Deutsch ergattern. 🙂

leica-wiki.de – Wikipedia zur Leica

leica-wiki.de – Wikipedia zur Leica

leica-wiki.de ist die Wikipedia des Leica Camera Forums.

Für den eingefleischten Leica-Fan, sind beide Seiten sicherlich ein Begriff und ein muss. Interessierte die sich gerade mit der Leica beschäftigen sicherlich nicht.

Im größten Leica-Forum findet man umfangreiche Hilfe und Antworten auf seine Fragen. Interessant ist sicherlich auch leica-wiki.de.

Hier wurde alles über die Leica und deren Historie zusammen getragen und somit für die Nachwelt archiviert. Neben den unzähligen Informationen, findet man hier auch eine Vielzahl an Bedienungsanleitungen, Broschüren und Katalogen zum herunterladen.

Wie ich finde, sind beide Seiten für Leica-Interessierte genau das richtige und eine Empfehlung wert.

Agfa Clack – Kleine Kamera – große Bilder

Agfa Clack – Kleine Kamera – große Bilder

Die neue Agfa Clack 6×9, Formschön, handlich und und einfach zu bedienen. So warb Agfa 1953 für diese Kamera, dessen Gehäuse aus Bekalit besteht.

Agfa Clack

Baujahr: 1953-1965
Typ: Boxkamera
Film: Rollfilm 120/620/B2
Format: Aufnahmeformat 6 x 9 cm
Fokus: Fixfokus
Sucher: Newtonsucher

Verschluß: Einfachverschluß, Meniskus 95mm/f11,0

Für 19,50 DM, dies kostete die Kamera damals, war diese Kamera für Anfänger oder den fortgeschrittenen Amateur gedacht.

Der Aufnahmebereich ist auf 3m -unendlich fest eingestellt. Eine vorschaltbare Vorsatslinse dient für den Nahbereich. Eine Blitzsynchronisation besitzt die Kamera ebenfalls.

Für 10-15 Euro findet man heutzutage diese Kamera auf Floh-oder Trödelmärkten an. Wie ich finde, darf diese Kamera in keiner Sammlung fehlen, da die Kamera sich neben der Agfa Click I und der Agfa Click II doch sehr gut macht. 🙂

Altix V – Die kleinen Kameras mit dem großen S

Altix V – Die kleinen Kameras mit dem großen S

Altix V, eine Kamera des VEB Altissa Camera-Werk, Dresden A16. Dies gibt es heute zum Abschluss des Tages.

Altix V

Baujahr: 1957
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135 (Kleinbildfilm)
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchguck, optional weitere Sucher als Zubehör

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, schnellste Verschlußzeit 1/300s

Diese Kamera der VEB Altissa Camera-Werke, Dresden A16, hatte neben einer manuellen Belichtungssteuerung auch einen Bajonettanschluß um Wechselobjektive anzuschließen.

Hauptsächlich wurde die Altix V  mit den Objektiven Zeiss-Tessar 1:2,8 f = 50 mm, oder Trioplan 1:2,9 f = 50 mm oder Meritar 1:2,9 f = 50 mm, und mit Tempor- oder Prontor-SVS-Verschluss geliefert.

Mögliche Wechselobjektive:

  • Meritar 50mm/f2,9
  • Primagon 35mm/f4,5
  • Tele Megor 90mm/f4,5
  • Tessar 50mm/f2,8
  • Trioplan 50mm/f2,9
  • Tempor (B 1s-250)
  • Prontor SVS (B 1s-300)

Durch die Eigenschaften das diese Kamera klein, handlich, einfach zu bedienen, schnell aufnahmebereit, auswechselbare Objektive und von meisterlicher Präzision war, bekam die Kamera vom Amt für Material- und Warenprüfung aus Jena, dass Gütesiegel „Sonderklasse“.

Die Kamera hatte folgende Merkmale;

  • Druckknopf, der den Verschlussspannhebel zum weiteren Spannen des Selbstauslösers freigibt
  • einen Verschlussspannhebel
  • einen Filmtransportknopf
  • einen Stellring für das Bildzählwerk
  • eine Bildzähluhr
  • einen Schuh zum Aufstecken von Spezialsuchern oder eines Entfernungsmessers
  • einen optischen Sucher
  • einen Filmrückspulknopf
  • Synchronisierte Anschlusskontakte für Blitzgeräte
  • Einstellring für die Belichtungszeiten
  • Einstellring zur Scharfeinstellung des Objektivs auf die einzelnen Entfernungen
    einen Blendeneinstellring

Angeboten wurde die Kamera zur damaligen Zeit zu folgenden Konditionen:

mit Trioplan 1:2,9 / 50 für 184,- DM
mit Tessar 1:2,8 / 50 für 220,- DM

Wer es noch nicht weiß, in der ehemaligen DDR gab es Gütesiegel die Produkte für besondere Qualität auszeichneten ;-).

Mehr zu Gütesiegeln der DDR gibt es demnächst hier.

Voigtländer Vito B – Mit einem Blick im Bilde

Voigtländer Vito B – Mit einem Blick im Bilde

Mit einem Blick im Bilde, so pries die damalige Werbung die Voigtländer Vito B an.

Baujahr: 1958
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135 (Kleinbildfilm)
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Vergrößerter Sucher mit eingespiegelter Formatbegrenzung

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, schnellste Verschlußzeit 1/300s

Ein Kristall-Leuchtrahmensucher der das Bild nicht verkleinerte, und das vierlinsige Color-Skopar, machten diese Kamera zur damaligen Zeit mit einen zu den besten Kameras.

Vorteil des Kristall-Leuchtrahmensucher, dass Motiv und die Umgebung konnte mit „beiden“ Augen offen gesehen und fotografiert werden. Ferner brauchte die Brille, sofern man eine trug, nicht mehr abgenommen werden.

Für einen Verkaufspreis von 159,- DM, konnte man die Kamera sein eigen nennen.