Durchsuchen nach
Category: Photografika

Cullmann – Perfekter Service für Fotozubehör

Cullmann – Perfekter Service für Fotozubehör

Cullmann – Perfekter Service für Fotozubehör, kann ich nur sagen.

Das lästige Rumgeschraube der Kameras auf mein Revue-Stativ 1642 ging  mir so langsam auf die Senkel. Da das Stativ älterem Datums ist, hieß es also auf die Suche gehen nach einer passenden Schnellkupplung für das Stativ.

Nach einigen Recherchen wurde ich auch schnell fündig. Die Firma Cullmann bietet u.a. Aufsätze als Schnellkupplungen für Stative an.

Um sicher zu gehen, dass ich nicht die Katze in Sack kaufe, habe ich eine Anfrage bezgl. meines Wunsches per Email gestellt. Die Antwort kam prompt.

Erstaunlich, da man heutzutage Tagelang auf eine Antwort wartet. Von Kodak warte ich heute immer noch auf eine Antwort!  Das schon seit 1 1/2 Jahren!

Das nenne ich „Service am Kunden“! Weiter so…

Für alle die es interessiert; auf das Revue-Stativ 1642 in Verbindung mit den Nikon-Kameras D70 und D90 passt die Cullmann Schnellkupplung Art. Nr.70 .

http://www.cullmann-foto.de/detail/id/schnellkupplungs-umruestsatz-070.html

Nikon AF-3 – Neu und vollautomatisch

Nikon AF-3 – Neu und vollautomatisch

Heute gibt es mal etwas aus Japan. Die Nikon AF-3, kam 1987 auf den Markt und brachte eine Menge Neuerungen mit sich.

Nikon Af3

Baujahr: 1987
Typ: Sucherkamera
Film: Film 135, Kleinbildfilm
Format: Aufnahmeformat 24mm x 36mm
Fokus: Autofokus

Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, Programmautomatik

Objektiv: Nikon 35mm/f2,8 mit Vollautomatischer Belichtung

Neben der vollautomatischen Belichtung bietet diese Kamera weitere Automatiken. Dazu gehören die

  • vollautomatische Einstellung der Filmempfindlichkeit (DX-Code)
  • vollautomatische Filmeinfädelung
  • vollautomatischer Filmtranport- und -Rückspulung
  • vollautomatische Zuschaltung des Elektronenblitzes
  • vollautomatische Aufhellblitzschaltung
Hapotron II – das starke Elektronenblitzgerät

Hapotron II – das starke Elektronenblitzgerät

Hapotron II – das starke Elektronenblitzgerät, so warb Photo Porst in den sechziger Jahren für dieses Blitzgerät. Für die Erstaufladung benötigte dieses Blitzgerät 14 Stunden.

King Regulette mit Hapotron II

Hapotron II Eingeschaltet wird dieses „Blitz“monster über einen Schiebeschalter. Über einen Summton wird die Betriebsbereitschaft hörbar angegkündigt.

Nachdem die Signal-Glimmlampe auf der Rückseite des Lampenstabes aufleuchtet, kann das Hapotron II benutzt werden.

Über ein Syncronkabel wird das Blitzgerät mit der Kamera verbunden.

Ausgelöst wird der Blitz über den Auslöser der Kamera.

Als Bereicherung hat das Hapotron II einen Vorblitz, den man heutzutage immer noch kennt.

Ausgelöst wird der Vorblitz wird über einen kleinen roten Taster an der Vorderseite des Blitzstabes.

Das nachladen der Nickel-Cadmium Akkus betrug ca 5-8 Stunden. Über die Blitzfolgezeit konnte der Ladezustand des Akkus ermittelt werden.

Bei frischer Ladung betrug die Blitzladezeit ungefähr 12 bis 15 Sek. Nach ungefähr 20 Blitzen um 20 Sek. Steigt die Blitzladezeit über 20 Sek. an, sollte der Akku nachgeladen werden.

Interessant ist, wenn das Blitzgerät vergessen wurde auszuschalten, und der Akku vollständig entladen war, so reichen die 14 Stunden Ladezeit nicht mehr aus. Laut Hersteller benötigte der Akku für die Aufladung dann schlappe 60 Stunden. 🙂

Hier noch ein paar technische Daten zum Hapotron II.

Elektrische Energie: ca. 40 Wattsekunden
Farbtemperatur: ca. 5600° K
Blitzzahl: 40-50 Blitze je nach Ladung des Akkus
Blitzfolge: 12-15sec bei Akkubetrieb, 10-12sec bei Netzbetrieb
Blitzdauer: 1/2000 sec
Leuchtwinkel: ca. 50°
Netzspannung: Wechselstrom, umschaltbar auf 110-123 und 220 Volt
Gewicht: ca. 950 Gramm inkl. Lampenstab
Abmessungen: ca. 150x110x49mm

Wer sich heutzutage über die Größe und das Gewicht von Blitzen beschwert, der sollte sich das Hapotron II einmal in Natura anschauen und in die Hand nehmen. Bei einem Gewicht von 950 Gramm, wird man dann schnell festellen, dass man hiermit jemanden erschlagen kann. 🙂

Sicherlich war es gut seine Ehefrau als Packesel mit zu haben, wenn man auf Fotosession damit ging. 🙂

Penti II – Die goldene Kamera der ehemaligen DDR

Penti II – Die goldene Kamera der ehemaligen DDR

Penti II, die goldene Kamera der DDR. Gebaut wurde diese Kamera durch das VEB Kamera + Kinowerk Dresden.

Durch die Qualität der Herstellung und der Materialien, war dies mit ein Spitzenprodukt der ehemaligen DDR. Dadurch war die Penti II für den Export hervorragend geeignet.

penti_ii

Baujahr: 1961-62
Typ: Sucherkamera
Film: Rapidfilm
Format: Aufnahmeformat 18mm x 24mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Leuchtrahmensucher mit Parallaxenmarken für Nahaufnahmen

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/125s, Manuelle Belichtungssteuerung

Objektiv: Domiplan 30mm/f3,5

Zu den Errungenschaften dieser Kamera, gehörte das Schnellspannsystem zum transportieren des Filmes. Wird der Auslöser ausgelöst, springt ein Stift auf der linken Seite der Kamera heraus. Durch hinein drücken wurde der Auslöser neu gespannt und der Film weiter transportiert.

Das Gehäuse ist aus Metall gefertig und nicht aus Plastik. Zusätzlich wurde die Penti II in unterschiedlichen Farbkombinationen ausgeliefert.

In der Photodeal Nr. 66, Ausgabe I 2010, wurde eine sehr interessante Publikation von Olaf Nattenberg mit umfangreichen Informationen zur Penti I & Pent II veröffentlicht.

Freundlicherweise stellt Olaf Nattenberg diesen Artikel auf seiner Seite zum herunterladen zur Verfügung. Interessierte können sich diesen Artikel hier herunterladen.

Für meine Sammlung werde ich mich nun nach einer Penti I umschauen. Vielleicht habe ich ja Glück und finde beim nächsten Trödeln eine Penti I.

Interessant sind diese kleinen Handtaschenknipsen schon. 🙂

Agfa Karat 6,3 – Kleinbildkamera von 1938

Agfa Karat 6,3 – Kleinbildkamera von 1938

Mit der Agfa Karat brachte Agfa eine Kleinbildkamera auf den Markt, die ab 1937 produziert wurde. Ab 1938 wurde dann die Karat 6,3 vorgestellt und bis Ende 1939 vertrieben.

agfa_karat_63_1

Baujahr: 1938-39
Typ: Sucherkamera
Film: 135 – Kleinbildfilm
Format: Aufnahmeformat 24mm x 36mm
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchgucksucher

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/100s, Manuelle Belichtungssteuerung

Objektiv: Igestar 6,3/55

Für 35 Reichsmark bekam der Kunde eine Kamera die der Zeit schon weit voraus war. Da die Kamera die Seriennummer 7070 hat, gehe ich davon aus, dass die Kamera zu den ersten Kameras der Produktion gehört.

agfa_karat_63_2

Insgesamt wurden von der Agfa Karat 6,3 nur 30.000 Stück gefertigt.

Ausführliche Informationen zu den Agfa Karat Kameras, erhält man auf den Seiten von karat-kameras.de, die ich nur empfehlen kann.