Die Honor S1 II. Eine gute Geldanlage.
Kopien von Leica Kameras gibt es ja bekanntlicherweise wie Sand am Meer. Darunter zählt auch die Honor S1 oder Honor S1 II. Ich bekam diese Tage eine Anfrage eines Besitzers dieser Kamera der nicht recht glauben konnte, für welchen Preis diese Kamera bei einem großen Internetaktionshaus angeboten wurde.
Die Kamera wurde zwischen 1956 bis 1959 durch den japanischen Konstrukteur Mejiro Kōgaku hergestellt. Das Aufnahmeformat dieser Kamera ist 24×36 mm. Die Kamera besitzt einen Manualfokus mit mechanischem Schlitzverschluß.
Die schnellste Verschlußzeit ist 1/1000 s. Als Gewinde dient das M39 wie man es von der Leica her kennt. Die Kamera wurde mit folgenden Optiken ausgeliefert: Hexar 50mm/f3,5, Honor 50mm/f1,9 und Honor 50mm/f2,0.
Wie auch die Canon Leica Kopien, sind diese Kameras sehr geschätzt und erfreuen so jeden Sammler, der diese Kamera sein eigen nennen darf. Zudem ist es eine gute Geldanlage. Also bitte nicht verkaufen, sondern aufbewahren ist diese Devise.
Leider besitze ich diese Kamera nicht. Wer sich aber einmal ein Bild davon machen möchte kann dies hier tun.
Achso, die Kameras werden weit über 1000 Euro gehandelt, falls mal jemand fragen sollte.
Vintage Camera Collection Mai 2012
Dacora Super Diginette electric S – Die mit der Wechseloptik.
Die Dacora Super Diginette electric S aus dem Jahre 1967. Mit dieser Kamera geht es in der Dacora Reihe weiter.
Baujahr: 1967
Typ: Sucherkamera
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm, Film 135
Fokus: Manualfokus
Sucher: Duchgucksucher
Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/500 s, Manuelle Belichtungssteuerung, Wechselobjektive, Trinon Lanthan 45mm/f2,8, Prontor 500 SE (B 30-500)
Bei dieser Kamera handelt es sich um eine Kamera mit CdS-Belichtungsmesser mit elektrischer Lichtkupplung zwischen Photowiderstand, Verschluß und Blende. Der Verschluss ist ein Prontor-Verschluß 500 SE (1/30-1/500 Sek. und B). Die Objektive können bei dieser Kamera gewechselt werden.
Als zusätzliche Ausstattung hat die Kamera einen Selbstauslöser und einen Blitzanschluß mit Blitzwürfel-Steckfassung und Mittenkontakt. Eine Belichtungsanzeige findet man im Sucher der Kamera.
Vintage Camera Collection April 2012
April, April. Hier nun die Vintage Camera Collection für den April 2012. Ich kann es kaum glauben wie die Zeit vergeht. Ausgesucht habe ich ich einige Ernemann und Braun, Nürnberg Kameras vergangener Zeiten. Ich wünsche viel Spaß beim betrachten.
(Die hier gezeigten Aufnahmen unterliegen dem Urheberrecht des jeweiligen Fotografen)
Dacora Super Diginette – eine Hochleistungs Kleinbildkamera für alle Zwecke.
1958 brachte das deutsche Kamerawerk Dacora aus Reutlingen seine Super Diginette für Amateurfotografen in den Handel. Diese Kamera versprach sehr gute Fotos für wenig Geld. Ohne Belichtungsautomatik , gab diese Kamera für den Amateur schon ab 63,- DM.
Baujahr: 1958
Typ: Sucherkamera
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm, Film 135
Fokus: Manualfokus
Sucher: Duchgucksucher
Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Manuelle Belichtungssteuerung, Dignar 45mm/f2,8 oder Dignar 45mm/f3,5
Dies sagt mehr als tausend Worte über die Kamera
Zudem wurden zusätzlich weitere neue dignette-Kameras im Format 24 x 36 mm eingeführt. Dies waren
- dignette vario
- dignette Pronto
Die Super-dignette gab es für 189 DM und hatte eingebaut: einen mit der Verschluss-Blenden-Einstellung gekuppelten Belichtungsmesser, ein vierlinsiges Objektiv dignar 4L 2,8/45, Großbildsucher mit Bildfeldbegrenzung und Mittenmarkierung.
Bei allen Kameras ist der Verschluss mit dem Filmtransport gekuppelt, Doppelbelichtung oder Leerfelder treten somit nicht auf.
Die Kamera gab es auch für 118 DM mit dem dreilinsigen dignar 3,5/45 und Vario-Verschluss, für 138 DM mit dreilinsigen dignar 2,8/45 mit Pronto-Verschluss mit Selbstauslöser. Die dignette Vario für 59,50 hat dignar 3,5/45, großen optischen Sucher, Schnellaufzug und Vario-Verschluss.
Das gleiche Grundmodell ist die dignette Pronto, die jedoch dignar 2,8/45 mit Pronto-Verschluss und Selbstauslöser besitzt. Preis 68 DM.
Vintage Camera Collection März 2012
Die Vintage Camera Collection für den März 2012. Ich kann es kaum glauben wie schnell die Zeit doch vergeht und ein neuer Monat wieder da ist. Da ich zur Zeit meine Dacora Kameras hier vorstelle, dachte ich mir, dürfen ein paar andere Kameras von Dacora nicht fehlen, die nicht zu meiner Sammlung gehören.
(Die hier gezeigten Aufnahmen unterliegen dem Urheberrecht des jeweiligen Fotografen)
Das nenne ich doch einmal einen Preis für einen vergriffenen Kadlubek Kamera Katalog.
Wer auf der Suche nach einem Kadlubek Kamera Katalog ist, der hat nun wirklich seine letzte Chance eine neuen Katalog zu bekommen. Bei Amazon gibt es noch einen Katalog für 799,- Euro.
Ja richtig gelesen. 799,- Euro für ein nagelneues Exemplar was es nie wieder geben wird, da es keine Neuauflage mehr geben wird. Ich bin nur froh vorher zugegriffen zu haben. 🙂
Dacora Digna 1 – Die zweite Dacora Kamera meiner Sammlung.
Heute geht es weiter mit der Vorstellung meiner Dacora Sammlung. Nachdem ich die Digna vorgestellt habe, stelle ich nun die Dacora Digna 1 des Unternehmens Dangelmeier & Co. aus Reutlingen vor.
Baujahr: 1956
Typ: Sucherkamera
Format: Aufnahmeformat 6 x 6 cm, Rollfilm 120
Fokus: Manualfokus
Sucher: Duchgucksucher
Verschluß: Einfachverschluß, Manuelle Belichtungssteuerung, Correlar 80mm/f2,9
Diese einfache ebenso schlichte Kamer wie die Digna, das erste Model dieser Serie, stammt aus dem Jahre 1956. Die Bedienung der Kamera ist genauso einfach und schlicht gehalten wie bei der Digna.
Die Einstellungen werden durch Motivsymbolen vorgenommen. Die Kamera besitzt zudem eine Doppelbelichtungssperre. Ein Blitzschuh erlaubt die Benutzung eines Blitzes auf der Kamera.
Wie es damals üblich wurde die Blitzsynchronisation mit einem kleinem Kabel zwischen dem Blitz und der Kamera vorgenommen.
Ein Spezialverschluss erlaubt die Einstellung von 1/50 Sekunde.
Die Kamera wurde zur damaligen Zeit ab 18,- DM je nach Optik aufsteigend im Preis vertrieben.
Soviel zu der Dacora Digna 1. Weiter geht es demnächst mit der Dacora Diginette.
Münch Rixa, wirklich eine Münch Kamera? Eine Klarstellung.
Seltene Kameras sind wirklich etwas besonderes für einen Sammler. Um so mehr freut es einem wenn solche Kameras einem in die Hände fallen. Ich hatte mehrmals über die Münch Kameras berichtet.
Meine neueste Errungenschaft ist die Münch Rixa. Aber ist diese Kamera wirklich eine Münch Kamera? Wohl eher kaum.
In einem Artikel der Zeitschrift Photodeal (IV, 2006) ist ein höchst interressanter Bericht von Herrn Gernot Förster über die Münch Kameras verfasst. Hier heisst es,
Ab 13.09.1950 übernahm der Konstrukteur der Firma Münch, Gotthilf Maier, die in Konkurs geratene Firma, stellte die Fertigung der bisherigen Produkte ein und startete die Fertigung einer neu entwicklten Rollfilmkamera des Formats 6 x 6 unter der Bezeichnung „Rixa“.
Zudem wurde die Firma Münch in „Rixa Kamerabau, Ludwigsburg“ umbenannt. Wie man sieht, ist die Rixa zwar weit unter dem Namen „Münch Rixa“ verbreitet, aber hat nichts mehr mit der Firma Münch zu tun.
Sollte einer meiner Leser weitere Informationen über die Firma Münch oder Rixa Kamerabau, Ludwigsburg besitzen, so wäre ich für weitere Informationen dankbar.


