Durchsuchen nach
Category: Photografika

Adox Golf I – Die Kamera die man zur damaligen Zeit zum Golf spielen mit nahm.

Adox Golf I – Die Kamera die man zur damaligen Zeit zum Golf spielen mit nahm.

Eine weitere Klappkamera der Marke Adox war zu damaligen Zeit die Golf Serie. Diese Kamera wurde in drei unterschiedlichen Ausführungen im Fotofachhandel angeboten.

Baujahr:  1952-1958
Typ: Sucherkamera
Format:  Aufnahmeformat 6 x 6 cm,  Rollfilm 118
Fokus: Manualfokus
Sucher: Fernrohrsucher

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß,  Adoxar 75mm/f6,3 ,  Cassar 75mm/f4,5 ,  Pronto (T B 25-125)

Dies waren die Golf I, Golf Il und Golf IV. Alle Kameras dieser Serie waren mit Selbstauslöser und Blitzkontakt sowie Fernrohrsucher, Geräteschuh und Gehäuseauslöser ausgestattet.

Ein 32mm Aufsteckfilter kann oder konnte ebenso verwendet werden.

Eine saubere Verarbeitung der Verschlüsse und die gut ablesbare Gravur der Einstellwerte erleichterten den Umgang mit der Kamera.

Zudem besitzen alle Kameras dieser Serie eine automatische Auslösesperre mit Sichtsignal. Ausgestattet waren die Adox Golf I und Golf II mit Steinheil-Cassaren 1:4,5/75 mm.

Adox Polo 1 – Die Kamera für das Polo Spiel.

Adox Polo 1 – Die Kamera für das Polo Spiel.

Weiter geht es mit den Kameras der Marke Adox aus meiner Sammlung. Heute möchte ich die Polo 1 aus den sechziger Jahren Euch einmal vorstellen. Für 59,-DM konnte man die Kamera sein eigen nennen.

Baujahr: 1959-1964
Typ: Sucherkamera
Format:  Aufnahmeformat 24 x 36 mm,  Film 135 (Kleinbildfilm)
Fokus: Manualfokus
Sucher: Leuchtrahmensucher

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Adoxar 45mm/f3,5, Prontor 125 (B 30-125)

Das Gehäuse ist aus Aluminium und wohl leider nicht behandelt in den Handel gekommen. Deswegen findet man auch viele Kameras diesen Typs mit an gefressener Oberfläche. Ihre sechs Blenden und Ihre Belichtungszeit von 1/30-1/125 sek. sollten laut Werbung selbst schnellste Bewegungen abbilden.

Der Film wird nach gemachter Belichtung über einen Spannhebel weiter zum nächsten Bild transportiert. Ein automatisches Zählwerk besitzt die Kamera aber nicht. Hier muss der Bildzähler manuell eingestellt werden.

Ein Blitzschuh erlaubt das aufstecken eines Blitzes. Ausgelöst wird der Blitz über ein Kabel das am Verschluß an die PC-Buchse angeschlossen wird.

Ein erfolgreicher letzter Monat. Fünf neue Kameras der Carl Braun Camera Werke Nürnberg.

Ein erfolgreicher letzter Monat. Fünf neue Kameras der Carl Braun Camera Werke Nürnberg.

Der letzte Monat war in Sachen sammeln doch ein wenig spannend und erfolgreich. Gleich fünf Kameras der Marke Carl Braun KG Camera Werk  aus Nürnberg kann ich nun mein eigen in meiner Sammlung nennen.

Alle Kameras sind in einem tadellosen Zustand und vier davon aus einer Braun Kamerasammlung.

Dieses traditionelle deutsche Unternehmen wurde im Jahre 1915 von Karl Braun gegründet. Bis zum 2. Weltkrieg fertigte die Carl Braun KG optische Geräte und Metallwaren. Nach 1948 wurde aus der Karl Braun KG das Carl Braun Camera-Werk Nürnberg.

In diesen Jahren wurden Kameras wie die Modellreihe der Paxette entwickelt und vertrieben. Diese Kleinbildsucherkamera gab es mit festem oder wechselbaren Objektiv (M39 Gewinde) und war zur damaligen Zeit sehr populär.

Aber neben der Kamerafertigung wurden ab 1954 auch Diaprojektoren so wie der meines Vaters hergestellt. Über mehr als 4 Millionen Projektoren wurden verkauft.

Heute gibt es das Carl Braun Camera Werk Nürnberg in seiner damaligen Form nicht mehr. Aber die Firma lebt unter dem Namen BRAUN PHOTO TECHNIK GmbH weiter.

Nun ja, genug abgeschweift. In meinem Besitz befinden sich nun fünf wunderhübsche und funktionstüchtige Kameras des Carl Braun Camera Werk Nürnberg.

  • Paxette I (Wechselobjektiv)
  • Super Paxette II
  • Paxette Ultralite
  • Gloriette mit Pronto SVS
  • Gloriette mit Staeble Kata
Adox Start – eine einfache kompakte Klappkamera.

Adox Start – eine einfache kompakte Klappkamera.

Diese einfache Klappkamera mit Rahmensucher wurde in den fünfziger Jahren durch die Firma Adox hergestellt und vertrieben. Die Kamera besticht durch ihr äußerst kompaktes Maß. Mit dieser Kamera möchte ich meine Adox Kameras hier vorstellen.

Baujahr: 1950
Typ: Sucherkamera
Format: Aufnahmeformat 6 x 9 cm,  Rollfilm 120/620/B2
Fokus: Manualfokus
Sucher: Rahmensucher

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß,  Cassar 105mm/f6,3, Vario 200 (B 25-200)

Als Film wird ein Rollfilm 120 in dem Format 6×9 cm verwendet. Hightech und Schnicksnack hat diese Kamera nicht zu bieten.Eine manuelle Belichtungssteuerung ist für die Belichtung zuständig.

Ein Anschluss für einen Drahtauslöser und eine PC–Buchse für ein externes Blitzgerät befindet sich am Verschluss der Kamera. Dies sind so die Standards der damaligen Zeit bei diesen Kameras.

Der Sucher ist einfach und hat auch keinen Glaseinsatz, wie man es von anderen Herstellern kennt. Aufklappen, durch gucken und auslösen. Fertig.

Ein wenig erinnert die Adox Start an die Serie der Adox Sport Kameras. Diese Kameras haben eine bessere Optik und einen Brillant Sucher, der bei der Adox Start fehlt.

Historie: Eine kleine Geschichte über das Blitzgerät.

Historie: Eine kleine Geschichte über das Blitzgerät.

Knirps SuperblitzEines der wichtigsten Zubehörteile der Fotografie ist das Blitzgerät. Wenn das Licht für die Belichtung nicht mehr ausreicht, kommen entweder externer Lampen oder ein Blitzgerät zur Anwendung. Ein kurzer Lichtblitz genügt um die Aufnahme entsprechend aus zu leuchten und entsprechend zu belichten.Elo Blitz

In den Anfängen der Fotografie wurden Blitzlichter mit offener Flamme verwendet. Dabei wurde Magnesium mit Kaliumpermanganat vermischt und per Hand angezündet. Es entsteht eine kleine Explosion und Verbrennung, die genügend Licht erzeugt.

Natürlich habe nicht ich dies raus gefunden, sondern John Traill Taylor im Jahre 1865. Einige Jahre später, 1887, entwickelten Adolf Miethe und Johannes Gädicke ein Blitzpulver, das Magnesium Kaliumchlorat und Antimon-(III)-sulfid bestand.

Wie man sich gut vorstellen kann, war die Handhabung dieser Blitze nicht ganz ungefährlich. Ebenso die Herstellung dieser brisanten Mischung die benötigt wurde.  Abgefüllt wurde das Blitzpulver in kleine Tütchen.

Eine Synchronisation zwischen Blitz und Kamera gab es nicht. Hier war das richtige Timing des Fotografen angesagt.

Aber wie das eben einmal so ist, die Entwicklung ging weiter und das Blitzpulver wurde durch Blitzbirnchen abgelöst. Zudem wurden die Kameras moderner und konnten über einen elektronischen Synchronkontakt den Blitz entsprechend aus lösen.

Dabei unterscheidet man bei den Kameras zwischen teil- und voll synchronisierten Verschlüssen, die das Blitzgerät ansprechen. Kameras mit teil synchronisierten Verschluss haben nur einen Kontakt, den sogenannten X-Kontakt. Ist der Verschluss ganz offen, wird der Blitz ausgelöst.

Weiterlesen Weiterlesen

Historie: Die Firma Adox und Ihre Geschichte.

Historie: Die Firma Adox und Ihre Geschichte.

ADOX, das älteste Werk und Fabrik der fotochemischen Welt. Als ich damals angefangen bin mich mit der Fotografie und Photohraphica zu befassen, bin ich auf die Marke ADOX gestoßen. Wieso und warum ? Weil mein Vater eine ADOX Kamera besaß.

ADOX wurde durch Dr. C. Schleußner im Jahre 1860 gegründet. Genauer gesagt am 7. Mai 1860. Vor 1860 und dem Wechsel in die Filmherstellung, stellte Dr. C. Schleußner Siegellacke  unmittelbar des Römerberg in Frankfurt am Main her.

Somit ist ADOX das älteste Werk der Fotoindustrie. Es begann mit Bromsilbergelatine-Trockenplatten. 1884 wurde dann die erste und älteste Trockenplatten-Gießmaschine in Betrieb genommen.

Als 1896 dann die Fertigung mit Röntgen-Platten begonnen wurde, wurde Schleußner Marktführer. Was will man eigentlich mehr als wie dies als Unternehmer. Im Jahre 1897 wurde dann eine Aktiengesellschaft gegründet. Unter „Trockenplattenfabrik auf Aktien vorm. Dr. C. Schleußner“ konnte jeder betugte zur damaligen Zeit diese Aktie sein eigen nennen.

Einige Jahre späteAdox Werbungr, 1902 wurde die erste ortochromatische Platte mit dem Namen „Viridin“ entwickelt und vertrieben. 1903 kam dann der erste Rollfilm und 1926 die erste Röntgenplatten und das Röntgenpapier auf den Markt.

Bis zum zweiten Weltkrieg wurden die Rollfilme TEMPO-ROT, TEMPO-GOLD und OLYMPAN hergestellt und vertrieben.

Im Jahr 1927 erfolgte der Umzug von Frankfurt nach Neu-Isenburg. Danach wurde drei Jahr später die Herstellung von Fotopapieren in Bromsilber-und Kontaktpapieren aufgenommen und umgesetzt.

Im Laufe der folgenden Jahren wurde dann 1939 von den emigrierten Gebrüdern Wirgin übernommenen Werk in Wiesbaden, mit der Herstellung von Kameras begonnen. Dadurch wurde dann der Firmensitz der Adox Camerawerk GmbH nach Wiesbaden verlegt.

Namen wie ADOX 300, Golf, Polo, Polomat sind Kameras der Adox Kamerawerke.

Es begann der zweite Weltkrieg. Das Werk in Neu-Isenburg wurde 1943 vollständig zerstört. Aber 1945 wurde die Produktion von Röntgenplatten wieder aufgenommen. Der Krieg war vorbei.

Dem damaligen Direktor Herr Georg Sehr verdankte man, dass das stark verbomte Filmwerk in Neu-Isenburg seine Arbeit fort führen konnte, denn Röntgenfilme waren sehr begehrt und wurden dringendst in Krankenhäusern benötigt.Adox Werbung

1951 war es dann soweit. Alle Produkte trugen den Markennamen ADOX. Als ADOX die ersten Dünnschichtfilme auf den Markt brachte, konnten die Filme in der Schärfe, Grauwertwiedergabe und Tonwertdifferenzierung überzeugen.

Seit 1956 war ADOX für Color-Negativfilme der zweite Hersteller von Farbfilmen nach Agfa in der Bundesrepublik. In den sechziger Jahren wurde dann ADOX in die Vereinigten Staaten verkauft.

Heute noch ein Begriff: Du Pont

Wie es aber so ist, 1964 die Filmfertigung und die Herstellung von Kameras geschlossen. Nicht verwunderlich, denn es traf nicht nicht nur ADOX in diesem Zeitraum.

Heutzutage fertigt ADOX wieder Filme. Der Erfinder des Filmes ist wieder zum leben erwacht.

In den nächsten Wochen werde ich nun meine Kameras der Firma ADOX hier vorstellen. Wer nun Interesse bekommen hat, sollte dann hier vorbei öfters schauen und wer noch eine ADOX Kamera besitzt und weiß nicht was er damit anfangen soll, der kann sich gerne bei mir melden.

Hier die Photographica Kamerabörsen im Oktober 2011.

Hier die Photographica Kamerabörsen im Oktober 2011.

Hallo zur Erinnerung, hier die Kamerabörsen im Oktober für alle Interessierten in Sachen Photographica und Fotografie.

09.10.2011 HAMBURG
91. Europaeische Kameraboerse von 10:00-17:00 Uhr in der Handwerkskammer, Holstenwall 12

22.10.2011     LEIPZIG
34. Kameraboerse Sachsen von 10:00-17:00 Uhr im Kulturhaus Sonne, Schkeuditz, Schulstr. 10

23.10.2011 BERLIN
60. Europaeische Kameraboerse 10:00-17:00 Uhr in Logenhaus-Wilmersdorf, Emser Str. 12-13

Wie immer, alle Angaben ohne Gewähr. Fragen sind an die Veranstalter zu stellen.

Belca Beltica von Belca, bzw. die Balda Baldina.

Belca Beltica von Belca, bzw. die Balda Baldina.

Belca Beltica

Die Belca Beltica, vom VEB Belca Werk Dresden ist eine einfache Klappkamera mit einem 35mm Film, die dort hergestellt wurde.

Aus dem Balda, Dresden ging im Laufe der weiteren Jahre das Belca-Werk, Dresden hervor.

Aus der Balda Baldina wurde dann zwischen 1946-50 die Belca Beltica. Das erste Modell dieser Reihe wurde 1935 hergestellt.

Zudem gab es ab 1934  ein kleineres Modell. Die Balda Baldi.Belca Beltica

 

 

Baujahr:  1951
Typ: Sucherkamera
Format:  Film 135, Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus:  Manualfokus
Sucher: Fernrohrsucher

Objektive:

  • Ludwig „Meritar“ 50mm/f2,9
  • Carl Zeiss Jena „Tessar“ 50mm/f2,8
  • Meyer-Dresden „Trioplan“ 50mm/f2,9

Objektive der Balda Baldina:

  • Biotar 50mm/f2,4, Radionar 50mm/f2,9, Radionar 50mm/f3, Radionar 50mm/f3,5, Radionar 50mm/f5,6
  • Tessar 50mm/f2,8, Tessar 50mm/f3,5, Tessar 50mm/f4,5
  • Trioplan 50mm/f2,9, Trioplan 50mm/f3,5, Trioplan 50mm/f4,5
  • Vidanar 50mm/f2,9, Vidanar 50mm/f4,5
  • Xenar 50mm/f2,9, Xenar 50mm/f3,5, Xenar 50mm/f4,5, Xenon 45mm/f2,0

Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß,  Schnellste Verschlußzeit 1/200s,  Manuelle Belichtungssteuerung

Eine Besonderheit dieser Kamera ist, der einstellbare Parallaxenausgleich am Sucher.

Einen automatischen Filmtransport gibt es ebenfalls nicht. Es muss gekurbelt werden, nach dem ausgelöst worden ist.

Da keine Doppelbelichtungssperre vorhanden ist, ist dies schlecht wenn man vergessen hat den Film ein Bild weiter zu spulen.

Neben den „B“-Blende, also beliebige Belichtungszeit, gibt es noch die „T“-Belichtung.

Während der „B“-Belichtung der Auslöser gehalten werden muss, muss im „T“-Modus der Auslöser erneut gedrückt werden.

Ein Jahr später, 1952 kam dann die Beltica II auf dem Markt. Diese Kamera unterscheidet sich aber von der Belca Beltica.