RFT
VEB Gerätewerk Karl-Marx-Stadt
Sie sind Carl Zeiss verrückt und möchten ein umfangreiches Carl Zeiss Kamera Register. Dann habe ich genau das Richtige für Sie. Im Verlag Rudolf Hillebrand wird ein einzigartiges Carl Zeiss Register über alle jemals hergestellten Kameras angeboten.
Auf 1312 Seiten im Format 23×30 cm werden alle jemals Hergestellten Zeiss, Zeiss Ikon und Zeiss-Ikon/Voigtländer Kameratypen von insgesammt 220 in über 4600 Modellvarianten aufgelistet.
Das imposante Nachschlagewerk koste 149,- Euro inkl. Porto und Verpackung innerhalb Deutschlands. Die Versandkosten ins EU-Ausland betragen 10 Euro, Nicht-EU-Länder 30 Euro, Übersee 40 Euro.
Mein Register werde ich mir sichern, denn… wenn dieses Mamutwerk des Carl Zeiss Schaffens ausverkauft sein wird, werden die Preise sicherlich hierfür explodierern. Ich erinnere nur an Kadlubeks Kamera Katalog.
Ausführliche Informationen und die Bestellung kann hier erfolgen.
Die Braun Gloriette B aus dem Jahre 1956 isd das letzte Model dieser Kameraserie, die sich in meinem Besitz befindet. Ich hatte zuletzt die Braun Gloriette B aus dem Jahr 1955 vorgestellt. Dieses Modell unterscheidet sich jedoch ein wenig zu dem Modell von 1955.
Baujahr: 1955-58
Typ: Sucherkamera
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm, Film 135
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchgucksucher
Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/300s, Integralmessung, Manuelle Belichtungssteuerung, Vero (B 25-200)
Objektive: Staeble Kata 45mm/f2,8
Wie man es von Braun und allen anderen Herstellern der damaligen Zeit gewohnt war, sind die Kameragehäuse aus stabilen und soliden Material. Also ein ordentliches Metallgehäuse im Gegensatz zu den heutigen Kunststoffgehäusen.
Von den Spezifikationen ist die Kamera fast gleich mit dem Modell aus dem Jahre 1955. Aber auch nur fast gleich. Hier nun einmal die Unterschiede.
Wie man sehen kann, gibt es doch einige Änderungen die nach nur einem Jahr Entwicklungszeit in diese Kamera eingeflossen sind.
Eines hatte ich bei der Gloriette B aus dem Jahr 1955 vergessen zu erwähnen. Den eingebauten Selbstauslöser. Dies hole ich hiermit nach.
Ist mir gerade aufgefallen, weil der Verschluß ein Vero ist. Dieser Verschluß besitzt keinen Selbstauslöser. Wer sich einmal die unterschiedlichen Verschlüsse der damaligen Zeit anschauen möchte, der kann das hier gerne tun.
Dies war nun das letzte Modell der Gloriette B die zu meiner Sammlung gehört. Ein Modell aus dem Jahre 1958 gibt es aber noch. Wenn dieses Modell mir unter die Finger kommen sollte, so ist diese Braun Gloriette dann mein.
Weiter geht es dann demnächst mit der Braun Paxette, der wohl bekanntesten Braun Kamera die es in verschiedenen Ausführen gab.
Leningrad 4
1969
Made in USSR
Hergestellt durch den Leningrader Elektronik Hersteller “Vibrator”. Die Leningrader Belichtungsmesser wurden von 1950-1984 hergestellt. Insgesamt gab es zehn verschiedene Belichtungsmesser Modelle die vertrieben wurden. Häufig in den neuen Bundesländern auf Trödelmärkten an zu finden.
Die Braun Gloriette B – eine Kamera für Amateure mit schmalem Geldbeutel aus dem Jahre 1955. Mit den Nachfolgemodell der Braun Gloriette von 1954 geht es nun weiter. Gebaut wurde die Braun Gloriette B von 1955 bis 1958.
Baujahr: 1955
Typ: Sucherkamera
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm, Film 135
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchgucksucher
Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/300s, Integralmessung, Manuelle Belichtungssteuerung, Prontor SVS (B 1s-300)
Objektive: Steinheil Cassar 45mm/f2,8
Die Braun Gloriette B gehörte zu den Kameras der damaligen Zeit, die den Fotoamateur mit einer Hilfreichen Ausstattung zu brillanten Farbbildern verhelfen sollten. Die Kamera besitzt einen eingebauten elektrischen ungekoppelten Belichtungsmesser, der zur damaligen Zeit einen großen Vorzug darstellte.
Der optische Sucher besitzt einen Schärfetiefering der den Fotografen bei der Scharfstellung des Motives unterstützte. Eine Doppelbelichtungssperre verhindert die Doppelbelichtung des Films. Der Schnellaufzug mit Verschlussaufzug transportierte den Film weiter und veränderte das Zählwerk für die aufgenommenen Aufnahmen.
Ein Aufsteckschuh für einen Blitzgerät mit einem vollsynchronisierten Blitzanschluss hat die Gloriette B ebenfalls. Zudem kann an die Kamera ein Drahtauslöser angeschlossen werden. Hilfreich bei Nachtaufnahmen auf einem Stativ um Verwackelungen zu vermeiden.
Weiter geht es demnächst mit der Gloriette B aus dem Jahr 1956, die sich in einigen Dingen zu diesem Modell unterscheidet.
Sunpak auto20SR
Seit 1963 produziert der japanische Hersteller Sunpak Blitzgeräte. Das Sunpak 7 Blitzgerät war das erste Blitzgerät das produziert wurde. Auf der Hompage von Sunpak, findet man eine tabellarische Übersicht der Blitzgeräte nach Jahren und Bedienungsanleitungen zum herunterladen.
Wie angekündigt geht es nun mit den Gloriette Kameras des Herstellers Braun aus Nürnberg weiter. Erfreulicherweise wurde mir die allererste Gloriette aus dem Jahre 1954 die Tage durch eine Leserin angeboten und bereichert seitdem meine “kleine” Braun Sammlung.
Baujahr: 1954
Typ: Sucherkamera
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm, Film 135
Fokus: Manualfokus
Sucher: Durchgucksucher
Verschluß: Mechanischer Zentralverschluß, Schnellste Verschlußzeit 1/300s, Manuelle Belichtungssteuerung, Vero (B 25-200), Pronto (T B 25-200) , Prontor SVS (B 1s-300)
Objektive: Steinheil Cassar 45mm/f2,8
In der Bedienungsanleitung heißt es zu der Kamera:
Mit Ihrer „Gloriette” besitzen Sie eine leistungsfähige Präzisionskamera, die durch ihre lichtstarke und farbkorrigierte Optik: Steinheil – Cassar 1:2,8/45, sowie durch ihre bewährte Gauthier-Verschlüsse: Vero, Pronto und Prontor-SVS, alle ihr gestellten Aufgaben mühelos meistert.
Die Kamera ist wie alle Braun Kameras solide und präzis verarbeitet. Das lichtstarke Steinheil Cassar mit Gauthier Verschluß, lichtet das Motiv gestochen scharf und naturgetreu auf Film ab. Angeboten wurden die Gloriette mit drei Gauthier Verschlüssen.
Dies waren Vero (B 25-200), Pronto (T B 25-200) , Prontor SVS (B 1s-300). Dementsprechend waren auch die Verkaufspreise zur damaligen Zeit.
Für alle die, die nichts mit dem Kürzel DM anfangen können, dies war die ehemalige Währung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) vor der Euro Einführung und hieß Deutsche Mark.
Wenn ich daran denke was heutzutage ein Objektiv mit dieser Lichtstärke kostet und dies dann mal zur damaligen Zeit gegenüber stelle, so wird mir schwindlig, da ich mit dem Objektiv auch eine passende Kamera-Body dazu bekommen habe. Aber die Zeiten ändern sich nun mal.
Aber nun weiter mit der Gloriette aus dem Jahre 1954, die zu dem folgenden Merkmale hat.
Weiter geht es dann demnächst mit der zweiten Braun Gloriette meiner Sammlung, die Braun Gloriette B aus dem Jahre 1955.
Birnchenblitzer
für die
Porst 126 SF
wiedergefunden beim suchen einer kameratasche einer agfa clack im keller