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Tag: Minolta

Minolta HI MATIC F – Blitzbereit auf Knopfdruck.

Minolta HI MATIC F – Blitzbereit auf Knopfdruck.

Die Minolta HI MATIC F war der letzte Neuzugang im letzten Jahr. Ich hatte bereits darüber berichtet. Nun möchte ich diese kleine und feine kompakte Kamera hier vorstellen.

Baujahr:  1972
Typ: Meßsucherkamera
Format:  Aufnahmeformat 24 x 36 mm,  Film 135
Fokus: Manualfokus
Sucher: Duchgucksucher

Verschluß:  Elektronischer Zentralverschluß,  Schnellste Verschlußzeit 1/700 s,  Integralmessung,  Programmautomatik

Objektive:  Rokkor 38mm/f2,7 mit  4 Elemente in 3 Gruppen

Die Kamera besitzt einen programmierten elektronischen Verschluss im Bereich Lichtwert (LW) 0,9 (4 sec. bei Blende 2,7) bis LW 17 (1/724 sec. bei Blende 23). Als Belichtungsmesser dient ein  CdS-Belichtungsmesser.  Zwei 1,4V-Knopf-Batterien vom Typ UCAR E-640 versorgen die Kamera mit Strom und erwecken diese zum Leben.

Ein Blitzschuh mit Mittenkontakt für Blitzgeräte ohne Kabel oder mit Kabelanschluß erlaubt den Umgang mit externen Blitzgeräten. Durch die eingebaute Blitzautomatik wird der Umgang mit dem Blitzen erleichtert. Hierbei wird die Blende so koordiniert, dass die Leitzahleinstellung und die Entfernung über den gesamten Blitzbereich stimmen.

Der Sucher der Kamera hat einen großen Leuchtrahmen als Mischbildsucher mit Parallaxenkorrektur. Im Sucher werden verschieden Warnsymbole angezeigt, wenn es zu Dunkel ist oder der Blitz benötigt wird. Der Film wird über einen Hebelzug weiter zur nächsten Aufnahme transportiert. Ein rücklaufendes Filmzählwerk zeigt die Anzahl der bereits belichteten Aufnahmen an.

Interessant ist ebenfalls die Batterieprüfanzeige auf der Oberseite des Gehäuses. Hier kann überprüft werden, wieviel „Saft“ die Batterien noch haben.

Mehr fällt mir zu der Minolta HI MATIC F im Moment nicht ein. Eins sei noch angemerkt, dass eingebaute Rokkor 38mm/f2,7 liefert gestochen scharfe Bilder.

Neuzugänge Agfa ISO-Rapid I & Minolta Hi-Matic F.

Neuzugänge Agfa ISO-Rapid I & Minolta Hi-Matic F.

Eine freudige Überraschung erwartete mich heute Abend als ich vom Büro nach Hause kam. Plötzlich klingelte es an der Tür und unsere nette Nachbarin stand mit einer Agfa ISO-Rapid I und einer Minolta Hi-Matic F da. Neben den beiden Kameras hatte Sie auch noch 2 Päckchen Blitzbirnen und einen Agfa ISI Blitz dabei.

Sicherlich könnt Ihr Euch vorstellen, dass diese beiden Kameras und Zubehör natürlich nicht in die Mülltonne  gehören und ich dies auch nicht zulassen würde.

Jetzt steht alles in einer der beiden Vitrinen im Wohnzimmer. 🙂

Da es in den letzten Monaten wegen Umzug und beruflichen Dingen hier doch sehr ruhig war, geht es in den nächsten Tagen hier richtig weiter.

Es stehen noch einige Kameras aus die ich hier vorstellen möchte. Dazu gehören einige Braun Kameras, meine Münch Rixa und natürlich auch die Agfa ISO-Rapid 1 und Minolta Hi-Matic F. Weiter geht es jedoch mit der Dacora Super Diginette von 1960.

Minolta Riva 105i – Die Minolta mit dem kuriosem Gehäuse.

Minolta Riva 105i – Die Minolta mit dem kuriosem Gehäuse.

Durch die ungewöhnliche Gehäuseform, machte Anfang der neunziger Jahre die Minolta Riva 105i auf sich aufmerksam. Vorgestellt wurde die Kamera auf der Photokina 1989. Falls ich mich nicht irren sollte.

Einige Tage später hatte ich diese Kamera erstmalig in meinen Händen. Dies war bei meinem Fotohändler meines Vertrauens am 27.12.1989 in Singapur.

Minolta Riva

Baujahr: 1989/90
Typ: Autofokus-Kleinbildkamera
Film: Film 135
Format: Aufnahmeformat 24 x 36 mm
Fokus: Autofokus
Sucher: Durchguck (sicht)

Verschluß: Elektronischer Zentralverschluß, 1/500s,  Minolta 35-105mm/f4,0- 6,7, Programmautomatik, Mehrfeldmessung

Mein eigen nennen konnte ich diese Minolta aber nicht. Ich entschied mich damals für die neue Nikon AF601 Quartz Date und habe diese Investition bis heute nicht bereut.

Die Kamera die nun zu meiner Sammlung gehört, wollte Senicca die Frau meines Kollegen Dirk auf den Müll schmeißen. Durch beherztes eingreifen meines Kollegen, konnte die Kamera jedoch gerettet werden. Vielen dank an Dirk für diese mutige Tat. 🙂

Angetrieben wird die Kamera durch eine Lithium-Batterie 6 Volt  vom Typ 2CR5. Wird die Kamera eine halbe Stunde lang nicht benutzt, stellt sich die Kamera automatisch aus um Energie zu sparen. Ein Auslösen bei zu niedrigem Batteriestand funktioniert wie bei meiner Nikon auch nicht.

Eine automatische Filmeinfädelung erleichtert das einfädeln eines neuen Films. Die Kamera besitzt zusätzlich einen eingebauten Winder. Die Rückspulung des Films geschieht ebenfalls motorisch.

Als Neuerung hatte die Kamera das sogenannte APZ (Advanced Power Zoom). Dabei erkennt die Kamera ob durch den Sucher geguckt wird und zoomt auf das anvisierte Ziel. Leider überzeugte dieses System mich als Brillenträger nicht.

Die Einstellungen für den Autofokus und den Belichtungsdaten, speichert die Kamera über den Auslöser. Die Belichtungsmessung erfolgt über zwei Silizium-Fotodioden mit zwei Segmenten für eine getrennte Belichtungsbewertung.

Genau wie meine Nikon AF601 QD hat die Minolta Riva 105i einige Kilometer auf dem Buckel.  🙂 Gekauft wurde die Kamera für den damaligen Urlaub in der Dominikanischen Republik. Die Kamera war dann stetiger Begleiter auf allen Reisen meines Kollegen Dirk.

Wie man sieht, hat so jede Kamera seine Geschichte.